Wald vor lauter Bäumen …

Über den Río Frío sind wir von San Carlos, Nicaragua, nach Los Chiles, Costa Rica eingereist und konnten so noch ein bisschen Fauna (viele Affen, Vögel und Schildkröten) und Flora Nicarauas bewundern. Mit dem Bus ging es zu unserem ersten Stopp im nördlichen Costa Rica: La Fortuna am Fuß des Vulkans Arenal, wo wir uns seit Wochen mal wieder mit einer heißen Dusche den Reisemuff wegwaschen konnten – eine Wohltat 🙂

Auf dem Weg hierher lernen wir die zwei sehr lustigen und sympatischen Polen Ryszard (Opernmaler) und Leszek (Geologieprofessor und Vulkanliebhaber) kennen, tauschen viele Reiseschwänke aus und erkunden zu viert den Nationalpark: Extra für uns hat der Arenal seinen Wolkenhut abgelegt und raucht auch ein bisschen aus dem Krater. Der Rundweg führt sehr schön durch den Wald am Fuß des Vulkans vorbei an Lavafeldern und riesigen Bäumen. Allerdings begegnen wir so vielen anderen Touristengruppen, dass es sich ein  bisschen wie ein Sonntagsspaziergang auf dem Darmstädter Oberfeld anfühlt…

arenal  großerbaum

Der Wunsch nach großen Spinnen (Daniel), Faultieren (Jacqueline) und noch üppigerer Natur treibt uns nach ein paar Tagen weiter nach Santa Elena, ein Bergdorf, das am Rande des Nebelregenwaldgebiets von Monteverde liegt. Dort ist alles voller üppigem Wald und es wimmelt nur so von verschiedensten Vögeln und großen Schmetterlingen. Unser erstes Faultier (2-Finger) überrascht uns auf dem Heimweg vom Einkaufen und gammelt im Baum neben der Straße. Spinnen, riesige Insekten,  tollen sternenklaren Himmel und schlafende Vögel entdecken wir auf einer Nachtwanderung mit dem Leipziger Pärchen Johannes und Katka sowie unserem Guide Johnny, der alles über Fauna und Flora hier zu wissen scheint. 

2fingerfaultier rotwild kolibri

Bei einer Tageswanderung durch den Nebelregenwald sehen wir noch mehr Vögel, u.a. den Göttervogel Quetzal (gleich 3 davon!), viele verschiedene Tukane, Motmots und und und. Die Säugetiere halten sich leider etwas bedeckt. Mittags taucht ein kleiner Rehbock auf, was alle Guides in helle Aufregung versetzt, uns aber nicht vom Hocker reißt – wir wenden uns lieber den Kolibris zu.

Besonders gut gefallen uns hier das etwas kühlere Wetter, unsere kuschelige Berghütte, der dichte, saftig grüne Wald und das Sauerteigbrot aus der deutschen Bäckerei. Weil wir so entscheidungsfreudig sind, haben wir am nächsten Tag den Bus nach San José doch nicht genommen … Das war allerdings eine klasse Idee, denn so konnten wir uns den Wald auch noch von oben anschauen bei unsrer Canopy-Tour. Wir können euch versichern: das macht Spass 🙂

hihihi losgehts überdenwipfeln hehehe

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s