Karibische Häfen

Cartagena ist unsere erste karibische Hafenstadt, die wir erkunden und uns gleich in den schmuddeligen, kolonialen Flair ‘unseres’ Viertels Getsemaní verlieben. Am ersten Abend treffen wir uns mit unserer Crew zum Abendessen und lassen unseren Törn auf der Plaza de la Santísima Trinidad feuchtfröhlich ausklingen. Hier ist es wirklich total anders als in Mittelamerika: der karibische Kolumbianer scheint gerne viel trinkend und palavernd seine Zeit bis spät in die Nacht an schönen Plazas zu verbringen, was uns sehr zusagt 🙂

Nach ein paar köstlichen Arepas (gebratene Maisfladen mit Käsefüllung) als Mitternachtsmahl fallen wir müde und zufrieden ins Bett. Am nächsten Tag erkunden wir die anderen Stadtteile, besuchen das Goldmuseum, beobachten Leute im Park und essen keine Bohnen mit Reis. Abends bekommen wir von unserem Käpt’n unsere Pässe wieder und trinken zusammen noch ein paar Bier. Cartagena steht definitiv auf unserer Liste: hier müssen wir nochmal hin!

unserhostal getsemani santisimatrinidad arepa centro plaza-dulces

Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Bus nach Santa Marta, die erste koloniale Stadt auf dem Festland der Neuen Welt und heute noch ein wichtiger Hafen. Unser erster Eindruck ist nicht so berauschend: Die Stadt sieht ziemlich heruntergekommen aus. Da Daniel krank ist und das Bett hütet, erkunde ich (Jacqueline) allein den Stadtteil um unser Hostal in der Nähe des Hafens und mein Eindruck bessert sich nicht eben – ich muss an den schönen Bereichen vorbeigelaufen sein…

Da es Daniel wieder ein bisschen besser geht, fahren wir am nächsten Tag ins Fischer- und Touristendorf Taganga und gammeln am Strand, schwimmen und erfrischen uns mit genialen Fruchtshakes: Mein Favorit unter den Früchten ist Lulo, Daniels Mango. Oh wie lecker! Abends geben wir Santa Marta eine zweite Chance und siehe da, wir werden fündig und entdecken schnuckelige Plazas mit viel Leben, umringt von Kneipen, Cafés und Restaurants. Hier lässt es sich also auch gut aushalten.

schoenes-santamarta kathedrale sonnenuntergang taganga-vonoben taganga taganga-playagrande

Tags drauf erkunden wir den nahegelegenen Nationalpark Tayrona in einer 8-stündigen Wanderung. Es geht durch nebligen Regenwald zu einer archäologischen Städte namens Pueblito, dann über rutschige, gigantische Felsbrocken zum Strand. Nach unserem Picknick meldet sich leider Daniels Krankheit zurück und wir müssen beschleunigt den Heimweg antreten unterbrochen von einigen Klostopps – armer Daniel!

pueblito tayrona-stein lapiscina  

In Santa Marta angekommen erkunden wir den Yachthafen und die sehr sehenswerte Uferpromenade, werden mit einem wunderbaren Sonnenuntergang belohnt und beobachten das Treiben am Güterhafen. Mit einer feinen Pizza begleitet von Straßenmusik verabschieden wir uns von diesem schönen Städtchen. Hier wollen wir auch nochmal hin!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s