Ab an die Copacabana – oder so…

Hallo liebe Blogleser. Nach langer Pause geht es weiter. Das bedeutet nicht, dass wir wieder auf Reisen sind, sondern dass wir endlich wieder Zeit und Lust zum Schreiben finden. Zuletzt haben wir aus Boliviens Tiefland berichtet. Nun machen wir uns auf den Weg in Richtung Peru. Doch vorher ist ein Zwischenstopp am Titicacasee angesagt…

Beim Warten auf den Rückflug von Rurrenabaque nach La Paz lernen wir einen lustigen US-Amerikaner und einen netten Schweizer kennen. Der Flughafen ist von außen kaum als solcher zu erkennen. Seine Größe gibt uns einen Vorgeschmack auf die Platzverhältnisse im Flugzeug, das uns zurück nach La Paz bringt.

flughafen flugzeug

Nach der Landung teilen wir vier uns ein Taxi vom Flughafen in die Stadt. Wir können den Taxifahrer zu einem kurzen Zwischenstopp an einer Haltebucht auf ca. 4000 Meter Höhe überreden: Von dort aus hat man eine fantastische Aussicht auf die unter uns liegende Stadt. Wie ein Teppich schmiegen sich die Häuser in das Tal, im Hintergrund ist der etwa 6400 Meter hohe Berg Illimani zu sehen.

LaPazVonOben_thumb2

An einer großen Kreuzung etwas außerhalb des Zentrums steigen wir dann aus, um von dort mit dem Bus nach Copacabana am Titicacasee weitezufahren. Der Bus steht schon da, Abfahrt ist in fünf Minuten. Schnell wird noch ein wenig Verpflegung gekauft. Schon während der Taxifahrt musste ich (Daniel) auf’s Klo. Hier an der Kreuzung bietet sich auch keine Möglichkeit an. Also setze ich auf die Stärke meiner Blase. Schlechte Idee. Nach 1,5 Stunden Busfahrt muss der Fahrer kurz Halt machen und ca. 40 Augenpaare folgen mir auf meinem Weg zur Böschung. Lediglich ein älterer Herr im Bus zeigt Mitgefühl und zieht das Vorhängchen vor seinem Fenster zu. Nach einer weiteren Stunde kommen wir an einer Passage an, wo der Bus mit einer Fähre übersetzen muss. Es wird bereits dunkel und ein tolles Farbenspiel ergibt sich am Horizont. Richtig kalt ist es hier, sobald die Sonne untergegangen ist. In Copacabana angekommen suchen wir uns eine Unterkunft, legen unsere Sachen ins Zimmer und gehen noch was essen: In einem netten Lokal gibt es die am See beliebte Forelle mit Vorspeise und Nachtisch und ’nem Bier für unschlagbare 30 Bolivianos (etwa 3 Euro).

Sonnenuntergang_thumb2 Forelle_thumb2

Wir gehen zurück zu unserem Hostal Sonia nicht ohne noch beim Nachbarn im Garagenverkauf Wasser und Schokokekse gekauft zu haben. Müde fallen wir ins Bett, schützen uns mit mehreren Lagen Zudecken vor der Kälte und freuen uns auf morgen.

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